Elektrosmog macht krank
In unserer modernen Welt sind wir von einer Vielzahl elektronischer Geräte und drahtloser Technologien umgeben, die unser Leben erleichtern und bereichern sollen. Doch was, wenn sich hinter all dem Komfort eine unsichtbare Gefahr verbirgt? In diesem Artikel werden wir uns mit Elektrosmog befassen und die potenziellen Auswirkungen auf unsere Gesundheit genauer untersuchen. Außerdem werden wir Ihnen praktische Tipps geben, wie Sie sich vor den schädlichen Auswirkungen des Elektrosmogs schützen können.
Elektrosmog macht krankKurz zusammengefasst: Elektrosmog ist ein Sammelbegriff für elektrische, magnetische und hochfrequente elektromagnetische Felder. Sie entstehen zum Beispiel durch Stromleitungen, Elektrogeräte, WLAN, Mobilfunk und DECT-Telefone.
Ob und wie solche Felder langfristig auf den Menschen wirken, wird weiterhin untersucht. Wer vorsorgeorientiert handeln möchte, kann unnötige Belastungen mit einfachen Massnahmen reduzieren.
Was ist Elektrosmog?
Elektrosmog ist kein einzelnes Feld. Der Begriff fasst verschiedene elektromagnetische Felder zusammen, die durch elektrische Anlagen und moderne Technik entstehen.
Dazu gehören:
- Elektrische Felder durch spannungsführende Leitungen, Steckdosen und angeschlossene Geräte.
- Magnetische Felder dort, wo elektrischer Strom fliesst.
- Hochfrequente elektromagnetische Felder durch WLAN, Mobilfunk, 4G, 5G, Bluetooth oder DECT.
Diese Felder sind unsichtbar, können aber technisch gemessen werden. Das Bundesamt für Gesundheit unterscheidet ebenfalls zwischen niederfrequenten und hochfrequenten elektromagnetischen Feldern.
Ist Elektrosmog gesundheitsschädlich?
Diese Frage lässt sich nicht mit einem einfachen Ja oder Nein beantworten.
Elektromagnetische Felder gehören heute zu unserem Alltag. Gleichzeitig untersucht die Forschung weiterhin, welche biologischen oder gesundheitlichen Auswirkungen verschiedene Feldarten und unterschiedliche Belastungsstärken haben können.
Das Schweizer Bundesamt für Gesundheit verweist auf aktuelle systematische Übersichtsarbeiten, welche die wissenschaftliche Evidenz zu hochfrequenten elektromagnetischen Feldern neu bewerten. Insgesamt wird die Zuverlässigkeit der untersuchten Evidenz je nach Fragestellung unterschiedlich eingeschätzt. Gleichzeitig bestehen weiterhin Wissenslücken.
Wichtig: Elektrosmog bedeutet nicht automatisch eine gesundheitsschädliche Belastung. Umgekehrt bedeutet eine noch nicht eindeutig nachgewiesene Wirkung auch nicht, dass jede langfristige Frage bereits abschliessend beantwortet ist.
Eine vorsorgeorientierte Reduktion unnötiger Felder kann deshalb sinnvoll sein – besonders an Orten, an denen wir viele Stunden verbringen, wie dem Schlafzimmer.
Elektrosmog und Schlaf
Manche Menschen berichten über Schlafprobleme, Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Konzentrationsprobleme und bringen diese Beschwerden mit elektromagnetischen Feldern in Verbindung.
Solche Beschwerden sind real, können aber sehr viele Ursachen haben. Aus ihnen lässt sich nicht automatisch ableiten, dass Elektrosmog die Ursache ist.
Die wissenschaftliche Datenlage erlaubt derzeit keine pauschale Aussage, dass typische elektromagnetische Felder im Alltag Schlafstörungen verursachen. Auch eine generelle Aussage, Elektrosmog senke die Melatoninproduktion und störe dadurch den Schlaf, wäre zu weitgehend. Die WHO berichtet für hochfrequente Felder bislang keine konsistenten Nachweise für Veränderungen des Schlafs.
Trotzdem kann es sinnvoll sein, das Schlafzimmer technisch möglichst ruhig zu gestalten. Geräte direkt am Bett, unnötige Funkverbindungen oder Netzteile lassen sich oft ohne Komfortverlust reduzieren.
Elektrosmog und Krebs: Was ist bekannt?
Bei diesem Thema ist eine genaue Unterscheidung besonders wichtig.
Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) hat hochfrequente elektromagnetische Felder im Jahr 2011 als „möglicherweise krebserregend für Menschen“ (Gruppe 2B) eingestuft. Grundlage waren unter anderem Untersuchungen zur intensiven Nutzung von Mobiltelefonen.
„Möglicherweise krebserregend“ bedeutet nicht, dass Mobilfunk, WLAN oder 5G nachweislich Krebs verursachen. Die damalige Einstufung beruhte auf begrenzten Hinweisen, bei denen andere Erklärungen nicht sicher ausgeschlossen werden konnten.
Auch neuere Forschung wird deshalb weiter ausgewertet. Das BAG weist darauf hin, dass bei verschiedenen Fragestellungen weiterhin Unsicherheiten und Wissenslücken bestehen.
Wie kann man Elektrosmog reduzieren?
Wer vorsorgeorientiert handeln möchte, sollte zuerst bei den einfachsten Massnahmen beginnen.
1. Abstand schaffen
Viele elektromagnetische Felder nehmen mit zunehmendem Abstand von der Quelle deutlich ab. Netzteile, Ladegeräte, Smartphones oder andere elektrische Geräte müssen deshalb nicht direkt neben dem Kopf liegen.
2. Unnötige Funkverbindungen ausschalten
WLAN, Bluetooth und Mobilfunk können ausgeschaltet werden, wenn sie nicht benötigt werden. Im Schlafzimmer kann beispielsweise der Flugmodus des Smartphones sinnvoll sein.
3. Kabel statt WLAN verwenden
Computer, Fernseher oder andere stationäre Geräte können wenn möglich über Ethernet-Kabel mit dem Netzwerk verbunden werden.
Mehr dazu findest Du unter Die 5 grössten WLAN-Mythen.
4. Stromquellen rund um das Bett reduzieren
Mehrfachsteckdosen, Netzteile, elektrisch verstellbare Betten oder Leitungen unmittelbar am Kopfende können relevante elektrische oder magnetische Felder erzeugen.
5. Messen statt raten
Elektrische Felder, magnetische Felder und Hochfrequenz sind unterschiedliche Bereiche. Sie werden auch unterschiedlich gemessen.
Eine professionelle Elektrosmog-Messung kann zeigen, welche Feldarten am Schlafplatz tatsächlich vorhanden sind. Erst danach lässt sich sinnvoll entscheiden, ob Abstand, Abschalten, technische Änderungen, Erdung oder Abschirmung die richtige Massnahme sind.
Welche Abschirmung hilft gegen Elektrosmog?
Eine pauschale „Elektrosmog-Abschirmung“ für alle Feldarten gibt es nicht. Entscheidend ist, welche Art von Feld reduziert werden soll.
| Belastung | Typische Quellen | Mögliche Massnahmen |
|---|---|---|
| Elektrische Felder | Stromleitungen, Steckdosen, Netzteile | Abstand, Abschalten, technische Massnahmen, gegebenenfalls Erdung leitfähiger Flächen |
| Magnetische Felder | Stromleitungen, Transformatoren, Geräte mit hohem Stromfluss | Quelle finden, Abstand erhöhen oder technische Ursache beseitigen |
| Hochfrequenz | WLAN, Mobilfunk, 4G, 5G, DECT | Quelle reduzieren, Abstand, kabelgebundene Technik oder gezielte HF-Abschirmung |
SafeShield gegen WLAN, Mobilfunk und 5G
Wenn hochfrequente Funkfelder von ausserhalb des Schlafzimmers kommen, lassen sie sich nicht immer einfach abschalten.
Das kann beispielsweise bei Mobilfunkantennen, WLAN aus Nachbarwohnungen oder anderen Funkquellen der Fall sein.
Für solche Situationen gibt es speziell entwickelte Abschirmmaterialien. Die SafeShield-Abschirmdecke ist für die ergänzende Abschirmung hochfrequenter elektromagnetischer Felder vorgesehen.
Sie kann insbesondere bei Funkquellen wie WLAN, Mobilfunk oder 5G eingesetzt werden.
SafeShield ersetzt jedoch keine vollständige Analyse des Schlafplatzes. Gegen magnetische Felder oder radiästhetisch betrachtete Störzonen gelten andere Massnahmen.
Welche Rolle spielt die Kupfermatte?
Die Kupfermatte hat einen anderen Schwerpunkt.
Sie wird vor allem bei Wasseradern, Erdstrahlen und radiästhetisch betrachteten Störzonen eingesetzt. Dafür wird sie grossflächig unter der Matratze platziert.
Zusätzlich ist die Kupfermatte elektrisch leitfähig und kann geerdet werden. Informationen dazu findest Du in unserer Anleitung zur Erdung der Kupfermatte.
Die Kupfermatte sollte aber nicht als vollständige Abschirmung gegen WLAN, Mobilfunk oder 5G verstanden werden. Für diese hochfrequenten Funkfelder ist eine speziell entwickelte HF-Abschirmung wie SafeShield die passendere Ergänzung.
Kupfermatte
Schwerpunkt Wasseradern, Erdstrahlen und radiästhetisch betrachtete Störzonen. Zusätzlich erdbar.
SafeShield
Ergänzende Abschirmung hochfrequenter Funkfelder wie WLAN, Mobilfunk und 5G.
Häufig gestellte Fragen
| Frage | Antwort |
|---|---|
| Welche Geräte erzeugen Elektrosmog? | Typische Quellen sind Smartphones, WLAN-Router, DECT-Telefone, Netzteile, Stromleitungen, Computer, elektrische Heizgeräte und verschiedene Haushaltsgeräte. |
| Kann man Elektrosmog vollständig vermeiden? | Im modernen Alltag ist das kaum möglich und normalerweise auch nicht notwendig. Sinnvoller ist es, unnötige Quellen zu reduzieren und besonders am Schlafplatz auf Abstand und eine möglichst geringe Dauerbelastung zu achten. |
| Hilft Abstand gegen Elektrosmog? | Bei vielen Quellen ist Abstand eine sehr einfache und wirkungsvolle Massnahme. Deshalb sollten beispielsweise Netzteile oder Smartphones nicht unmittelbar neben dem Kopf platziert werden. |
| Schützt die Kupfermatte vor WLAN und 5G? | Die Kupfermatte ist nicht als vollständiger Schutz gegen WLAN, Mobilfunk oder 5G gedacht. Ihr Schwerpunkt liegt bei Wasseradern, Erdstrahlen und radiästhetisch betrachteten Störzonen. Für Hochfrequenz ist eine dafür entwickelte Abschirmung wie SafeShield sinnvoller. |
| Ist eine Elektrosmog-Messung sinnvoll? | Eine Messung kann sinnvoll sein, wenn unklar ist, welche elektrischen, magnetischen oder hochfrequenten Felder am Schlafplatz vorhanden sind. Danach können Massnahmen gezielter gewählt werden. |
Fazit: Elektrosmog sinnvoll und gezielt reduzieren
Elektromagnetische Felder sind ein normaler Bestandteil unserer technisch geprägten Umgebung. Gleichzeitig sind nicht alle Fragen zu möglichen langfristigen Wirkungen abschliessend geklärt. Das BAG verfolgt deshalb die Forschung weiterhin.
Wer vorsorgeorientiert handeln möchte, braucht deshalb keine Angst vor moderner Technik zu haben. Oft reichen einfache Massnahmen: Abstand schaffen, unnötige Geräte entfernen, WLAN und andere Funkverbindungen nachts reduzieren und möglichst kabelgebundene Technik nutzen.
Beim Schlafplatz sollte ausserdem zwischen verschiedenen Belastungen unterschieden werden. Wasseradern und radiästhetische Störzonen, elektrische Felder, magnetische Felder, Hochfrequenz und Grounding sind unterschiedliche Themen.
Genau deshalb können verschiedene Lösungen sinnvoll sein: die Kupfermatte für den Bereich Wasseradern und radiästhetisch betrachtete Störzonen, eine Erdung als zusätzliche Möglichkeit und die SafeShield-Abschirmdecke zur gezielten Reduktion hochfrequenter Funkfelder.
Unsicher, was an Deinem Schlafplatz vorhanden ist?
Bevor Du auf Verdacht abschirmst, kann eine Elektrosmog-Messung sinnvoll sein. Dabei lassen sich elektrische Felder, magnetische Felder und Hochfrequenz getrennt betrachten.
So kannst Du gezielt entscheiden, welche Massnahmen an Deinem Schlafplatz wirklich sinnvoll sind.
Mehr zum gesamten Thema findest Du auch unter Strahlenschutz im Schlafzimmer.
